Es kann wieder gemäht werden …

 

 

Zwischen unserer Finnbahn und der umzäunten Regenversickerungsfläche verläuft ein Wiesenstreifen, für dessen Pflege unser Queller Finnbahnverein zuständig ist. Vor drei Jahren wurde beschlossen, den Wildwuchs mit einem eigenen Motormäher klein zu halten.

Und so haben sich immer wieder Vereinsmitglieder und andere Queller gefunden, um mit dem Rasenmäher circa 2 Stunden lang das Gras zu schneiden. Bei trockenem Gras geht das relativ locker, doch bei feuchtem und hohen Gras verstopft dauernd der Auswurf. Dann wird es mühsam. Immer wieder muss man den Mäher auf die Seite legen, die Grasklumpen entfernen und den Mäher neu starten. Doch keine Angst, auch weniger Trainierte kriegen das hin.

Aufgrund der Bodenwellen, der Maulwurfshügel und sonstiger Hindernisse werden wir nie einen Golfrasen hinkriegen. Doch der Wiesenstreifen sieht ganz ansehlich aus, wenn er etwa einmal im Monat gemäht wird, wenn!

Im Oktober kam nämlich die Hiobsbotschaft. Niels, der ein eifriger Mäher ist, hatte schon die Hälfte geschafft, als der Rasenmäher sich zerlegte: Die Schraube für das Schneidemesser war abgebrochen und der Schraubenrest steckte noch im Gewinde. Totalschaden?

Zum Glück ist unsere Kassenwartin Ulrike ja hauptamtlich engagiert für Fahrzeugreparaturen und da ist so ein popeliger Rasenmäher nur ein Kinderspiel. Ihre Fachleute in der Firma Nevoigt haben den Schraubenrest ausgebohrt, Gewinde geschnitten und eine neue, besonders zugfeste Schraube eingesetzt. Und als kleines Extra haben sie auch das Messer geschliffen. Und alles kostenfrei für den Verein. Ein herzliches Dankeschön.

Der Rasenmäher steht jetzt wieder im Geräteschuppen des Pfegezentrums und wartet auf seinen Einsatz, der wohl erst im Frühjahr wieder fällig sein wird. Wir werden dann einen Aufruf starten, damit wir genügend Wiesenpfleger haben …